Tonikadreiklänge
Drei Noten in Terzen
Ein Dreiklang ist ein Akkord aus drei Noten, die im Abstand einer Terz übereinanderstehen. Im Notensystem sieht das aus wie drei Linien hintereinander oder drei Zwischenräume hintereinander.
Der Tonikadreiklang steht auf dem Grundton, dem ersten Ton der Tonleiter. Er verwendet die 1., 3. und 5. Stufe der Tonleiter, mit dem Grundton unten.
Die vier Tonikadreiklänge in Grade 1
| Tonart | Tonikadreiklang |
|---|---|
| C-Dur | C E G |
| G-Dur | G H D |
| D-Dur | D Fis A |
| F-Dur | F A C |
Tipp: Wenn es keine Vorzeichnung gibt, prüfe jede Note an der Tonart: Der Tonikadreiklang von D-Dur braucht immer Fis.
Beispiel: Die fehlende Note
Zwei Noten des Tonikadreiklangs von G-Dur sind geschrieben: G und D. Was fehlt?
- Der Grundton ist G (die unterste Note).
- Die Terz über G ist H (G, A, H).
- Die fehlende mittlere Note ist also H, im Violinschlüssel auf der Linie zwischen G und D.
Gebrochene Akkorde
Die Noten eines Dreiklangs können auch nacheinander statt zusammen gespielt werden: ein gebrochener Akkord. Um herauszufinden, welcher Dreiklang es ist, sammle seine Noten und schichte sie in Terzen. Die tiefste Note dieses Stapels ist der Grundton, egal mit welcher Note die Musik beginnt.